„Professionelles Deeskalationsmanagement“ (ProDeMa®) ist ein patentiertes, umfassendes, praxisorientiertes, evaluiertes und erfolgreiches innerbetriebliches Präventions-, Handlungs- und Trainingskonzept mit z.Z. über 2500 ausgebildeten Trainern in über 950 Institutionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Südtirol.

Ein Konzept zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen

ProDeMa (CH)

Infobroschüre Schweiz

„Professionelles Deeskalationsmanagement“ (ProDeMa®) ist ein patentiertes, umfassendes, praxisorientiertes, evaluiertes und erfolgreiches innerbetriebliches Präventions-, Handlungs- und Trainingskonzept mit z.Z. über 2500 ausgebildeten Trainern in über 950 Institutionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Südtirol.

Ein Konzept zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen

ProDeMa Institut (D)

Ausbildung zum / zur Deeskalationstrainer*in für die Fachbereiche

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den deeskalierenden Umgang mit Patienten und Angehörigen im klinischen und ambulanten Setting von Psychiatrien, forensischen Einrichtungen, Fachkliniken sowie ambulanter Versorgung. In all diesen Einrichtungen reagieren Patient*innen oder Angehörige  in vielerlei Krisensituationen immer wieder mit z.T. heftigsten aggressiven Verhaltensweisen, z.B. bei Wahnerkrankungen oder in Aufnahmesituationen, Entzugs- oder Entgiftungsphasen, Alkoholintoxikationen oder sonstigen Verwirrtheitszuständen. In forensischen Einrichtungen erweitert sich die Problematik um die Klientel der dissozialen Patient*innen und der Patient*innen mit Persönlichkeitsstörungen.

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den deeskalierenden Umgang mit Patient*innen und Angehörigen im klinischen und ambulanten Setting von somatischen Kliniken (Allgemeinkrankenhäuser, Zentralkliniken, Universitätskliniken, Fachkliniken, Rehakliniken). In all diesen Einrichtungen reagieren Patient*innen oder Angehörige in vielerlei Krisensituationen immer wieder mit z.T. heftigsten aggressiven oder verweigernden Verhaltensweisen. Besonders betroffen sind Ambulanzen, Aufnahmestationen, Rettungsstellen, Intermediate Care und Intensivstationen. Die Ausprägungen der krisenhaften Situationen in den jeweiligen Abteilungen sind sehr unterschiedlich. Während in aufnehmenden Bereichen Intoxikationen, echte und scheinbare Notfälle, Wartezeiten und empfundene Ungleichbehandlung bei den Patient*innen oder Angehörigen die häufigsten Auslöser für Aggressionen sind, kommt es im stationären Bereich vermehrt zu Verweigerungen und herausforderndem Verhalten aufgrund  von z.B. mangelnder Zeit der jeweiligen Ansprechpartner*innen, Einschränkung bewährter Kompensationsstrategien und Verwirrtheitszuständen bei den Patient*innen. In der stationären Versorgung ist der hohe Anteil an betagten Menschen besonders hervorzuheben, welche u.U. an einer Vielzahl von Vorerkrankungen, psychischer, kognitiver und/oder neurologischer Beeinträchtigungen leiden. Notwendigen pflegerischen Maßnahmen, ärztlichen Behandlungen oder Untersuchungen wird mit Beleidigungen, Bedrohungen oder Verweigerungen durch Patient*innen und Angehörige begegnet.

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den Umgang mit herausfordernden und aggressiven Verhaltensweisen von Menschen mit intellektueller, körperlicher oder mehrfacher Beeinträchtigung und richtet sich an dementsprechende Institutionen und deren Mitarbeiter*innen (z.B. Wohnheime, Werkstätten, Tagesstätten, ambulante und stationäre Einrichtungen). Alle gelehrten Inhalte der Ausbildung (Deeskalationsstufen 1-7) sind auf die spezifischen Gegebenheiten der Arbeit mit Menschen mit leichter und schwerster Beeinträchtigung angepasst. 

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den Umgang mit herausfordernden, abwehrenden oder befremdlichen Verhaltensweisen von betagten und betreuungsbedürftigen Menschen, welche oft als aggressives Verhalten fehlgedeutet werden. Zielgruppe sind Alten- und Pflegeeinrichtungen, stationäre Einrichtungen mit besonders geschützten Wohnbereichen, Gerontopsychiatrien und geriatrische Einrichtungen sowie Krankenhäuser mit einem hohen Anteil an betagten und betreuungsbedürftigen Menschen.

Inzwischen gibt es viele stationäre Pflegeeinrichtungen, die auch jüngere Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtbiographien etc. aufnehmen und betreuen. Auch diese 
Klientel wird in der Ausbildung berücksichtigt. Neuere Studien zeigen, dass in stationären Pflegeeinrichtungen aggressive Verhaltensweisen mit Verletzungsfolgen doppelt so häufig vorkommen wie in Psychiatrien oder Forensiken. Unter anderem ist dies durch die Notwendigkeit körperlicher Nähe bei den Pflegemaßnahmen zu erklären, für die besondere Vorgehensweisen entwickelt wurden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der deeskalierende Umgang mit desorientierten und dementiell erkrankten Bewohner*innen. 

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den Umgang mit herausfordernden oder aggressiven Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen und richtet sich an alle nachfolgenden Einrichtungen: Kinder- und Jugendpsychiatrien,  ambulante und stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe, Einrichtungen welche Angebote der Jugendarbeit vorhalten, Internate, Regel- und Förderschulen. Alle gelehrten Inhalte der Ausbildung sind auf die spezifischen Gegebenheiten im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im ambulanten und stationären sowie im pädagogischen und klinischen Setting angepasst.

Neben der Freude an den Kindern und an der Arbeit gibt es viele Situationen, die extrem anstrengend sind, z.B. wenn Kinder sich herausfordernd, aggressiv, grenzüberschreitend oder gar gewaltvoll verhalten. Der Auftrag der Inklusion erfordert neue und vielfältige Kompetenzen der Mitarbeiter*innen. Auch der Umgang mit erregten Eltern bedarf nicht selten deeskalierender Kompetenzen. Unser Präventionskonzept, speziell für Kindertageseinrichtungen entwickelt, vermittelt das notwendige Wissen und die notwendigen Kompetenzen durch praxisnahe Situationstrainings, z.T. mit Video-Feedback. Die Ausbildung befähigt Teilnehmer*innen, als Multiplikator*innen und Berater*innen in ihren Einrichtungen zu wirken. Sie schulen und trainieren die Mitarbeitenden in allen relevanten Inhalten.  

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den deeskalierenden Umgang mit Patient*innen, Angehörigen und Betroffenen (PAB) während eines Notfalleinsatzes und ist konzipiert für Notärzt*innen, Einsatzkräfte sowie Mitarbeitende in den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk. In vielen Notfall- und Krisensituationen reagieren PAB’s mit z.T. heftigsten aggressiven oder sonstigen agitierten Verhaltensweisen, z.B. bei Verkehrsunfällen, Bränden, medizinischen Notfallversorgungen, Evakuierungen, feiernden Menschenansammlungen, Zwangseinweisungen, Katastrophen etc. Besonders PAB´s mit Alkohol- und Drogenintoxikationen, psychiatrischen Erkrankungen, und plötzlichen hysterischen Angst- oder Schockreaktionen machen allen Einsatzkräften vor Ort zu schaffen. Unbekannte Einsatzorte (z.B. Wohnungen) und beengte Räumlichkeiten (z.B. im Rettungswagen) erfordern besondere deeskalierende Vorgehensweisen und besondere Sicherheitsaspekte. Die Ausbildung soll alle oben genannte Einsatzkräfte durch Wissensvermittlung und intensives Training auf die spezielle Problematik vorbereiten und ermöglichen, Kolleg*innen in den entsprechenden Schwerpunkten zu schulen.

Diese Ausbildung ist spezialisiert auf den deeskalierenden Umgang mit Inhaftierten und Angehörigen im vollzuglichen Setting. Das Konzept ist bereits in mehreren Justizvollzugeinrichtungen implementiert und umgesetzt. In den Justizvollzugsanstalten reagieren Inhaftierte oder Angehörige in vielerlei Krisensituationen immer wieder mit z.T. heftigsten aggressiven Verhaltensweisen, z.B. bei Ablehnungen, Besuchssituationen, bei Anspannungszustände der Inhaftierten im täglichen Umgang mit ihnen oder in Aufnahmesituationen, Entzugs- oder Entgiftungsphasen, Alkohol- und oder Drogenintoxikationen, bzw. sonstigen Verwirrtheitszuständen. In Einrichtungen des Vollzuges erweitert sich die Problematik um die Klientel, der dissozialen Inhaftierten und der Inhaftierten mit Persönlichkeitsstörungen und oder psychiatrischen Erkrankungen.